Teenager sicher im Netz
Surfen, mailen, chatten – knapp 83 % der Teenager sind täglich online. Für sie ist das WWW ein riesiger Spielplatz, um angesagte Trends aufzustöbern, News über ihre Stars zu erfahren und sich mit Gleichaltrigen auszutauschen. Doch nur einen Mausklick entfernt lauern auch die Gefahren! Wir zeigen auf, worauf ihr achten müsst, damit eure Kinder sicher im Netz unterwegs sind.
Gemeinsam surfen
Lass dir die Lieblingsseiten deiner Kinder zeigen und sprich mit ihnen darüber, was sie daran interessant finden. Versuche auch selbst, Websites zu finden, die für Teenager attraktiv sein könnten.
Regeln aufstellen
Setze Regeln fest, wann und wie lange das Internet benutzt werden sollte. Lass dabei Kids unter 14 Jahren nicht mit dem Computer allein und wirf immer wieder ein Auge auf den Bildschirm.
Richtig verhalten
Die digitale Anonymität verleitet dazu, auch mal Grenzen auszutesten und zu überschreiten. Erkläre deinem Kind, dass auch online gutes Benehmen zählt: Verhalten, das im realen Leben fehl am Platz ist, ist auch im Internet nicht angebracht.
Gut aufklären
Jeder vierte junge User chattet mehrmals pro Woche oder hat bei einer Community ein eigenes Profil erstellt (Studie des Forschungsverbunds Südwest). Sprich mit deinem Kind über die Gefahren, z.B. in Chatrooms, und erkläre ihm, dass es persönliche Daten nicht an Unbekannte weitergeben darf. Eine einfache Regel könnte sein, dass es Name, Adresse oder Fotos nur nach Absprache mit den Eltern weitergibt.
Offenheit schaffen
Gib deinem Kind das Gefühl, dass ihm nichts peinlich oder unangenehm sein sollte und es jederzeit zu dir kommen kann, falls ihm eine E-Mail, Fotos oder ein Inhalt komisch vorkommen.
Mit von der Partie sein
Das Internet ist ein guter Ort, um schnell und einfach neue Menschen kennen zu lernen. Frage deinen Teenager nach Onlinebekanntschaften. Und falls es zu einem Treffen kommt? Vereinbare einfach, dass beim ersten Treffen immer ein vertrauter Erwachsener dabei sein sollte.
Filter nutzen
Filterprogramme schützen vor unerwünschten Inhalten. Die Programme durchsuchen die Webseiten anhand vorgegebener Begriffe und sperren ggf. den Zugang. Sie verfügen auch über Listen für empfohlene und verbotene Seiten. Kostenlose Filterprogramme speziell zum Jugendschutz können z.B. von www.parents-friend.de, www.jugendschutzprogramm.de oder www.kidkey.de heruntergeladen werden.
Downloads sichern
Musik, Spiele, Videos, neue Programme – das Internet ist ein Gemischtwarengeschäft. Doch Viren und Dialer lauern überall! Animiere dein Kind, alles genau zu lesen, bevor der Download gestartet wird. Noch besser: Vereinbare, dass du vorher einen Blick auf die Seite werfen kannst.
Quellenverzeichnis
- Foto: © Barbara Eckholdt / pixelio.de

Regeln zur Freischaltung von Kommentaren
Bitte beachte die folgenden Regeln
Wir behalten uns das Recht vor, Werbung, sowie Kommentare, die nicht unseren Regeln entsprechen, jederzeit zu löschen.