Tipps gegen Menstruationsbeschwerden

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Miese Laune, Kopf- und Bauchschmerzen – das hilft bei Menstruationsbeschwerden

Für viele Frauen beginnt es bereits an den Tagen vor den Tagen: Die Brüste spannen, Pickel sprießen und die Stimmung schwankt. Manchmal lagert sich Wasser in den Beinen ein, Kopf und Bauch schmerzen. Zu all dem Überfluss kommen dann manchmal auch Rückenschmerzen dazu. Welche Ursachen hinter den prämenstruellen Symptomen stecken, können Forscher nicht sagen. Möglicherweise ist eine Überempfindlichkeit der Hormonrezeptoren schuld.

Ein Patentrezept gegen die Beschwerden gibt es leider nicht. Aber es gibt verschiedene Mittel, um die Schmerzen zu lindern. Gegen Wassereinlagerungen empfehlen Ärzte in der zweiten Zyklushälfte salzarme Kost, möglichst wenig Alkohol und Koffein. In der Apotheke gibt es Mönchspfeffer Extrakte, die die Hormonbalance positiv beeinflussen. Magnesium- und Kalziumpräparate sowie Vitamin B6 und Nachtkerzenöl können ebenfalls helfen. Am besten gehst du dafür zu deinem Gynäkologen, der weiß, was für dich am besten geeignet ist.

Auslöser für die Krämpfe im Unterbauch während der Regel sind Prostaglandine (Gewebshormone). Die Beschwerden lassen sich mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke wie Ibuprofen, Naproxen oder Paracetamol (auch in Kombination mit Butylscopolamin) stoppen.

Bei Regelschmerzen tut Wärme gut. Viele Frauen können mit einer Wärmflasche auf dem Bauch oder bei einem Bad (mit Kamillen-, Lavendel- oder Melissenextrakt) entspannen. Auch eine Bauchmassage mit Kümmelöl kann die Beschwerden lindern. Manche Frauen schwören auf Tees mit Gänsefingerkraut, Schafgarbe, Hirtentäschel oder Lavendelblüten. Sport entkrampft ebenfalls. Achtung! Wenn sich die Schmerzen extrem verschlimmern, solltest du zum Arzt gehen.

Veröffentlicht von Gianna am 27.08.11

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